Was ist Gartentherapie? Die Heilkraft der Natur erleben.

Die Internationale Gesellschaft Gartentherapie e. V. definiert Gartentherapie als gezielte, fachlich fundierte Methode, bei der Pflanzen und gärtnerische Tätigkeiten eingesetzt werden, um:

  • Lebensqualität zu fördern
  • funktionale Gesundheit zu erhalten oder zu verbessern
  • Mensch-Umwelt-Beziehungen zu stärken

Dabei wird die Pflanze zum therapeutischen Medium. Gartentherapie kann aktiv oder passiv, in Gruppen oder im Einzelsetting stattfinden – von einfachen Tätigkeiten bis hin zu anspruchsvollen, gezielt angeleiteten Aufgaben. Sie ist niedrigschwellig zugänglich, individuell anpassbar und eröffnet Menschen jeden Alters neue Erfahrungsräume.

Gärtnern als Weg zu mehr Wohlbefinden

Neben leichten Arbeiten wie Erde lockern, Kräuter riechen oder Samen säen bietet die Gartentherapie auch komplexere Aufgaben, z. B.:

  • gezielte Pflanzplanung, z. B. nach Farbe, Form oder Blühzeit
  • strukturierte Pflegearbeiten, wie Rückschnitt, Pflanzenaufzucht oder Schädlingskontrolle
  • themenorientierte Pflanzprojekte, wie ein Sinnesbeet, ein Apothekergarten oder jahreszeitliche Bepflanzungen

Diese Tätigkeiten fördern kognitive Fähigkeiten, Handlungsplanung, Ausdauer und Verantwortungsbewusstsein – und können gezielt in Reha, Ergotherapie oder psychiatrischen Settings eingesetzt werden.

Barrierefreie Hochbeete als idealer Therapieort für die Gartentherapie

Unsere barrierefreien Hochbeete unterstützen Gartentherapeutinnen, Pädagoginnen und Ergotherapeut*innen in ihrer täglichen Arbeit. Sie ermöglichen:

  • Inklusive Gartenerlebnisse – im Sitzen oder Stehen, mit oder ohne Rollstuhl
  • ganzjährige Nutzung – auch überdacht oder im Innenbereich
  • vielfältige Einsatzmöglichkeiten – von leichten Tätigkeiten bis zu therapeutisch anspruchsvollen Projekten
  • Förderung aller Sinne – durch duftende Kräuter, farbenfrohe Blüten oder strukturreiche Blätter